Aktuelles

Die trilaterale Begegnung "Triyou" Krzepice-Marl-Dnipro fand vom 3. bis 7. Februar 2025 in Kreisau statt, als Neuauflage einer langjährigen Partnerschaft zwischen den drei Schulen: der Willy-Brandt-Gesamtschule in Marl, dem Schulkomplex in Krzepice (Zespół Szkół w Krzepicach) und der ukrainischen Schule "Steam" aus Dnipro.

Die fünftägige Begegnung bot 61 Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren die Möglichkeit, sich kennenzulernen und ihren kulturellen und sprachlichen Horizont zu erweitern. Thema des Austausches war die interkulturelle Zusammenarbeit und die historisch-politische Bildung. Während der Begegnung wurden den Teilnehmer*innen nicht nur die Geschichte der Internationalen Begegnungsstätte, die deutsch-polnische Versöhnung und die Aktivitäten der Widerstandsgruppe des Kreisauer Kreises näher gebracht, sondern neben verschiedenen Aktivitäten zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Sprachanimation wurden sie zur Zusammenarbeit bei der Bewältigung verschiedener Teamaufgaben ermutigt.

Auf ihrer Gedenkstättenfahrt machten 26 Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Bad Friedrichshall vom 27.-30.01.2025 in Kreisau Station, um sich mit der Geschichte des Widerstands des Kreisauer Kreises zu befassen, mit den Entwicklungen der deutsch-polnischen Beziehungen, die in der Ausstellung “Mut und Versöhnung” dargestellt sind, und um über Hass, Propaganda und Diskriminierung zu reflektieren, ausgehend von unserer neuesten Ausstellung “1939-1945. Jahre, die die Welt veränderten”.
Gemeinsam bereiteten sie sich auf den Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Groß-Rosen vor, sammelten dort weitere Informationen und diskutierten im Anschluss über die Wichtigkeit eines solchen Besuchs im Schulcurriculum oder das ausreichende Vorhandensein von Gedenkstätten zum aktuellen Zeitpunkt.

Vom 11.-16. November 2024 kamen bereits langjährige Gäste wieder zur Begegnung nach Kreisau: Germanistik-Studierende der Jagiellonen-Universität Krakau und der Iwan-Franko-Universität Lviv sowie Schüler und Schülerinnen der Berufsbildenden Schulen Hannah Arendt Hannover. Die Begegnung stand traditionsweise unter dem Thema “Migration - Migrationsbewegungen in Europa” und die Teilnehmenden lernten, diskutierten und tauschen sich bei den Workshops in internationalen Kleingruppen über eigene Familien-Migrationsgeschichten, die Migrationsgeschichte der Familie von Moltke und regionale Migrationsgeschichte Niederschlesiens nach 1945 sowie über die aktuelle Situation in den Ländern der Teilnehmenden, in Deutschland, Polen und der Ukraine, aus. 

Jugendliche aus Leszno (PL), Kaiserslautern (DE) und Odessa (UA) wurden vom 7. bis 12. Oktober 2023 bei uns empfangen. Dieses Projekt, das dank der finanziellen Unterstützung des #AuswärtigesAmt realisiert werden konnte, war eine großartige Gelegenheit, internationale Beziehungen zu vertiefen und Werte wie Toleranz, Zusammenarbeit und Offenheit für andere Kulturen zu fördern.

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, an Workshops teilzunehmen, die ihnen nicht nur ihr Wissen über die Geschichte und Traditionen ihrer Länder erweiterten, sondern auch ein Verständnis dafür vermittelten, wie wichtig die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene angesichts der Herausforderungen der modernen Welt ist.

IJBS

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