Aktuelles

Vom 30. September bis 4. Oktober 2024 fand in Kreisau das regelmassige Treffen der Partnerschulen aus Piaseczno und Brauweiler (Pulheim) statt. Das Treffen baut auf langjährigen partnerschaften zwischen den Schulen Prywatna Szkoła Podstawowa nr. 72 „Szkoła Marzeń” und das Abtei-Gymnasium Brauweiler.

Das funftägige Treffen bot 24 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und ihren kulturellen und sprachlichen Horizont zu erweitern. Betreut wurde die Gruppe von dem ständigen Mitarbeiter der Stiftung Kreisau Ioan Bengel. Er förderte die Zusammenarbeit der Gruppe durch verschiedene Aktivitäten und Integrationsaufgaben, wobei der Schwerpunkt auf Interkulturelle und
kunstpädagogische Bildung lag.

Nach ein paar Jahren Pause setzten die Schulen SZ nr. 1 aus Tychy und die Oberschule Seesen ihre Schulpartnerschaft fort, diesmal in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Kreisau, wo die insgesamt 40 Schüler*innen vom 9.9. bis 13.9.24 an einer deutsch-polnischen Jugendbegegnung teilnahmen. Die Jugendlichen hatten hier die Möglichkeit bei Sprachanimationen, Integrationsspielen, Gruppenaufgaben und kreativen Workshops Gleichaltrige aus dem Nachbarland kennen zu lernen, über ihren Alltag und ihre Zukunftsvorstellungen ins Gespräch zu kommen, die andere Kultur zu erleben und zusammen die Zeit zu gestalten.

Die Schulklassen des Städtischen Gymnasiums Thomaeum aus Kempen und des Vereins lokaler Initiativen Przystań (Hafen) aus Ulanów verbrachten ihre Austauschwoche in Kreisau vom 27.-31.8.2024, parallel zum internationalen Kammerorchester-Projekt Krzyżowa Music, denn die Begegnung war dem Medium Musik gewidmet und dem Entdecken anderer Kulturen mit seiner Hilfe. 

Daher nahmen die insgesamt 33 Teilnehmenden zwischen 12 und 16 Jahren auch am Eröffnungskonzert von Krzyżowa Music in der Friedenskirche in Schweidnitz teil. 

Am 14.06. starteten wir ein neues Projekt mit dem wohlklingenden Namen "Schulgärten als Instrument für Bildung, Integration und Anpassung der lokalen Community".

Bei dem Projekt geht es um die Anlage von Gärten, die Lebensmittelproduktion, unsere Ernährungsgewohnheiten sowie um den Erholungs-, Kunst- und therapeutischen Wert von Gärten. Zu Beginn des Projekts verbrachten wir einige Zeit damit, Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern aus den Grundschulen von Lutomia Dolna, Grodziszcze und Witoszow Dolny kennenzulernen, in denen die Bildungsgärten angelegt werden sollen.

Im Rahmen eines Kräuterworkshops unter der Leitung von Aneta Zabrzewska (Ziołowa Pracownia) begaben wir uns auf die Suche nach Heilkräutern und essbaren Pflanzen - die gemeinhin als Unkraut bezeichnet werden - auf dem Weg vom Hauptgelände zum Berghaus.

Aneta Osuch und Arkadiusz Wierzba aus dem Team vom EkoCentrum Wrocław, leiteten einen Workshop für uns, in dem wir uns damit beschäftigten, wie sich unsere Ernährung auf die Umwelt, das Klima und die Artenvielfalt auswirkt. Wir befassten uns mit den Themen Abholzung, Lebensmittelkilometer und Verpackungen und damit, wie man sie reduzieren kann. Wir verwendeten dazu Webanwendungen, die es den Teilnehmer*innen ermöglichten, aktiv zu arbeiten und Ideen für ihr eigenes Handeln als Lebensmittelkonsumenten und die Schulgemeinschaft auszutauschen.

IJBS

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