Im Jahr 2025 jährt sich der Briefwechsel zwischen den polnischen und deutschen Bischöfen zum 60. Mal – einer der bedeutendsten Versöhnungsgesten in der Nachkriegsgeschichte Europas. In ihrem Schreiben vom 18. November 1965 richteten die polnischen Bischöfe an ihre deutschen Amtsbrüder die Worte: „Wir gewähren Vergebung und bitten um Vergebung“ – und leiteten damit einen Prozess ein, der die Beziehungen zwischen Polen und Deutschland nachhaltig prägte.

Aus Anlass dieses Jubiläums beteiligt sich die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung an einer Reihe von Veranstaltungen, die diesem historischen Moment gewidmet sind. Im Rahmen dieser Aktivitäten nimmt Dr. habil. Robert Żurek an zahlreichen Konferenzen, Symposien und Diskussionen über die Bedeutung dieser Geste teil.

📅 11. September 2025 – Berlin
Es fand das Symposium „60 Jahre Briefwechsel“ statt, organisiert von der Deutschen Bischofskonferenz und der Katholischen Akademie in Berlin.
Die Veranstaltung war der Bedeutung des Briefwechsels der Bischöfe für die Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen sowie seinem Einfluss auf den Versöhnungsprozess zwischen den Nationen gewidmet.

📅 13. September 2025 – Breslau (Wrocław)
Im Rahmen der Wallfahrt des Erzbistums Berlin hielt Dr. habil. Robert Żurek einen Vortrag mit dem Titel „Briefwechsel der Bischöfe von 1965 – historische Einordnungen“.
Das Treffen bot Gelegenheit, den historischen Kontext der Briefe und die Rolle der Kirchen im Nachkriegsdialog darzustellen.

📅 23. Oktober 2025 – Augsburg (kommende Veranstaltung)
Dr. habil. Robert Żurek wird an der Veranstaltung „Ein europäisches Wunder? Der polnisch-deutsche Bischofsbriefwechsel 1965 als Wegweiser für Frieden und Versöhnung“ teilnehmen, organisiert von der Katholischen Akademie in Bayern und dem Akademischen Forum der Diözese Augsburg. Unter den Podiumsteilnehmenden wird u. a. Prof. Dr. Gesine Schwan sein.
Diskutiert wird, wie die Briefe der Bischöfe heute Friedensprozesse und Versöhnungsinitiativen in Europa inspirieren können.

📅 4. November 2025 – Hamburg
Dr. habil. Robert Żurek nimmt an einer Podiumsdiskussion während des Jubiläumsabends in der Katholischen Akademie Hamburg teil.
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Botschaft der Briefe im Kontext aktueller gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen.
👉 www.kahh.de/programm/kalender

📅 8. November 2025 – Breslau (Wrocław)
Tag der Erinnerung und Versöhnung, organisiert vom Klub Inteligencji Katolickiej (Klub der katholischen Intelligenz) in Breslau und der Stiftung Kreisau. Die Stiftung ist Partnerin der Veranstaltung, und Dr. habil. Robert Żurek wird den Jubiläumsvortrag halten.
Das Treffen bietet die Gelegenheit, an jene Gesten zu erinnern, die Brücken des Verständnisses zwischen Polinnen und Deutschen gebaut haben.

📅 16. November 2025 – Kattowitz (Katowice)
Dr. habil. Robert Żurek wird auf einer wissenschaftlichen Konferenz des Oberschlesischen Verbands sprechen.
Die Konferenz ist der Rolle der Versöhnung bei der Gestaltung der Nachkriegsidentität Oberschlesiens gewidmet.

📅 18. November 2025 – Kreisau (Krzyżowa)
Am genauen Jahrestag des Briefwechsels ist eine Führung durch die Ausstellung „Mut und Versöhnung“ sowie ein Vortrag von Dr. habil. Robert Żurek geplant – eine Veranstaltung, die sich insbesondere an Gruppen richtet, die an der Geschichte des deutsch-polnischen Dialogs interessiert sind.
Das Treffen bietet Gelegenheit, über die Botschaft der Briefe an einem Ort nachzudenken, der selbst zum Symbol der Versöhnung geworden ist.

📅 19. November 2025 – Breslau (Wrocław)
Dr. habil. Robert Żurek wird auf einer wissenschaftlichen Konferenz des Päpstlichen Theologischen Fakultäts in Breslau und des Zentrums für Stadtgeschichte Zajezdnia sprechen.
Die Konferenz konzentriert sich auf die Rolle der Kirche in den Dialog- und Versöhnungsprozessen nach dem Zweiten Weltkrieg.

Der Jahrestag des Briefwechsels der Bischöfe ist nicht nur eine Gelegenheit, an eine historische Geste zu erinnern, sondern auch, über die heutige Bedeutung von Versöhnung, Dialog und Brückenbau zwischen den Nationen nachzudenken.
Die Stiftung Kreisau engagiert sich seit vielen Jahren für diese Werte – an einem Ort, der zu einem Symbol des europäischen Verständigungsprozesses geworden ist.

 

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