
Vom 22. bis 27. März 2026 fand in Kreisau erneut eine erfolgreiche Schülerbegegnung statt – ein weiteres Highlight der langjährigen Partnerschaft zwischen dem Heinrich-von-Zügel-Gymnasium in Murrhardt und der Gesamtschule in Rabka-Zdrój. Obwohl die Teilnehmerzahl in diesem Jahr etwas geringer ausfiel als im Vorjahr, war die Begegnung ein voller Erfolg: Die kleinere Gruppe förderte die Integration und schuf schnell eine Atmosphäre der Neugier und Freude am gemeinsamen Miteinander.
22 Jugendliche im Alter von 15 bis 16 Jahren nutzten die sechs Tage, um sich kennenzulernen, kulturelle und sprachliche Grenzen zu überwinden und gemeinsam die Geschichte der internationalen Begegnungsstätte sowie die deutsch-polnische Versöhnung zu erkunden.
Der historisch-politische Fokus wurde anhand von Besichtigungen, Führungen und gemeinsamen Reflexionsrunden thematisiert. Es gab einen Workshop zur Geschichte Kreisaus und eine Vorbereitung des Besuchs des ehemaligen Konzentrationslagers Groß-Rosen, in einer Reflexion nach dem Besuch, stellten die Schüler und Schülerinnen ihre Erfahrungen in Form von Comic-Zeichnungen zu ihrer Besuchserfahrung dar. Sie konnten auch die Lebensbedingungen seiner Opfer nachvollziehen und die Zusammenhänge mit der Geschichte der Region Niederschlesiens verstehen. Es gab ebenfalls einen Workshop zur Ausstellung “Mut und Versöhnung” um sich mit der Geschichte der Deutsch-Polnischen Beziehungen auseinanderzusetzen. Die Gruppe kam dazu während zwei weiteren Ausflügen, die Innenstadt und die Geschichte der Stadt Breslau, sowie die Friedenskirche und die Kathedrale von Schweidnitz zu erkunden.
Das Kreisau-Team dankt den Schulleitungen in Murrhardt und in Rabka-Zdrój für die Unterstützung ihrer Lehrkräfte. Den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern danken wir ebenfalls für ihr Engagement an der Seite ihrer Schülerinnen und Schüler: Tanja Buchholz und Stefanie Rudnick aus Deutschland sowie Grzegorz Czyszczoń und Krzysztof Klimasara aus Polen. Wir wünschen den jungen Menschen viel Glück mit zukünftigen interkulturellen Erfahrungen.
Die Gruppe wurde von dem ständigen Mitarbeiter der Stiftung Kreisau Ioan Bengel betreut.
Die Begegnung wurde vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW/PNWM) gefördert.














