
Für drei Tage im November wurde Kreisau/Krzyżowa zum Treffpunkt der Generationen, als ehemalige Pax-Christi-Freiwillige zurückkehrten, um 30 Jahre Partnerschaft zwischen Pax Christi und der Stiftung Krzyżowa zu feiern. Es war eine wunderbare Erinnerung daran, wie dieser Ort seit 1994 junge Menschen geprägt hat.
Die Atmosphäre an diesem Wochenende war etwas Besonderes. Menschen, die sich noch nie begegnet waren, sprachen miteinander, als würden sie sich schon lange kennen - verbunden durch die gemeinsame Erfahrung eines Freiwilligenjahres, das oft die Sicht auf die Welt verändert hat.
„Durch dieses Jahr hier in Krzyżowa wurde die Idee umgesetzt, dass vielleicht das Unterrichten als Beruf eine gute Sache wäre. Und genau das mache ich jetzt.“ - Sabine (ehemalige Freiwillige)
Lebenslange Verbindungen
Die Rückkehr von Freiwilligen aus verschiedenen Epochen - von 1994 bis 2024 - zeigte, wie das Programm persönliche Entwicklung, interkulturellen Dialog und dauerhafte Freundschaften gefördert hat. Viele Teilnehmer beschrieben Krzyżowa als wichtigen Meilenstein auf ihrem Lebensweg.
In offenen Diskussionen, Spaziergängen rund um den Palast und Gesprächen in unserem Café „U Hrabiego“ reflektierten sie über die Kontinuität von Krzyżowas Mission und die Werte, die sie Jahre später noch begleiten.
„Vor 10 Jahren hatte ich eine wunderbare Zeit mit so vielen neuen internationalen Freundschaften und neuen Erfahrungen.“ - Judith (ehemalige Freiwillige)
Geteilte Erinnerungen, geteilte Verantwortung
Einer der stärksten Eindrücke des Wochenendes war der generationenübergreifende Dialog. Die Freiwilligen entdeckten, wie unterschiedlich – und doch wie ähnlich – ihre Erfahrungen waren. Geschichten aus den 1990er Jahren klangen erstaunlich ähnlich wie die aus 2024, was ein kollektives Bild eines Programms schuf, das sich kontinuierlich angepasst hat und dennoch ein inklusiver Treffpunkt für eine vielfältige Gruppe von Menschen geblieben ist.
Deutsch-polnische Vorabendmesse in Krzyżowa
Ein besonderer Moment des Wochenendes war die deutsch-polnische Vorabendmesse, einschließlich einer herzlichen Erinnerung an Hans Michael Peinkofer, dessen Engagement diese Partnerschaft weiterhin prägt. Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung und Koordination der Pax-Christi-Austauschprogramme. Bis heute ermöglichen diese Programme deutschen Jugendlichen, in Krzyżowa zu volontieren, und polnischen Jugendlichen, Aachen zu entdecken.
Blick in die Zukunft
Neben Erinnerungen teilten die Freiwilligen konstruktive Ideen und Visionen für die Zukunft des Programms. Ihre Überlegungen betrafen Unterstützungsstrukturen, interkulturelle Vorbereitung, Kommunikation mit Alumni und die sich entwickelnden Bedürfnisse junger Freiwilliger heute. Das gesammelte Feedback wird helfen, die Zusammenarbeit zwischen Pax Christi und der Stiftung Kreisau zu stärken und weiterzuentwickeln.
Wir freuen uns darauf, uns künftig regelmäßiger zu treffen - und wir wollen auf keinen Fall weitere 30 Jahre warten!





